Sinfonisches Blasorchester Breisgau

Der Initiative des langjährigen Präsidenten des Oberbadischen Blasmusikverbandes Breisgau, Eugen Faller, und des damaligen Verbandsjugendleiters Hans-Peter Rinklin, der auch die musikalische Leitung übernahm, ist die Entstehung des damaligen Verbandsjugendblasorchesters zu verdanken.

Der Dirigentenstab wechselte 1992 in die Hände von Bernhard Winter. Unter seiner Führung konnte das Orchester beachtliche Ergebnisse erzielen. So waren Höhepunkte in der Orchesterarbeit insbesondere die Verleihung des Regio-Kulturpreises 1995 in Freiburg, der 1. Preis in der höchsten Schwierigkeitsstufe mit der besonderen Auszeichnung der Jury beim internationalen Wettbewerb für Blasorchester 1996 in Straßburg und der Gewinn des CD-Wettbewerbs 1999 bei den internationalen Musiktagen in Vöcklabruck (Österreich), mit der 1998 produzierten CD „Ragtimes & Habaneras”.

Wie bei allen Auswahlorchestern stand von Anfang an die Weiterbildung der Musiker und die Imageförderung der Blasmusik in der Öffentlichkeit im Mittelpunkt. Durch die Umbenennung Anfang 1996 von „Verbandsjugendblasorchester” in „Sinfonisches Blasorchester”, kurz SBO genannt, soll bereits in der Namensgebung Repertoire und Anspruch des Ensembles verdeutlicht werden, das sich damit auch für Musikerinnen und Musiker jenseits der Jugendorchesteraltersgrenzen geöffnet hat. Den Zusatz „Freiburg” erhielt das Orchester 2002, da der Sitz des Oberbadischen Blasmusikverbandes „Breisgau” e.V. Freiburg ist und man dadurch auf den langen Zusatz des Verbandsnamens verzichten konnte.

Im Herbst 2002 hat Jürgen Burmeister den Dirigentenstab übernommen und seither mehrere erfolgreiche Konzerte im neuen Stammkonzertsaal im Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen dirigiert.

Seit 2013 wird das SBO von unserem Verbandsdirigenten Siegfried Rappenecker dirigiert.

 Im Jahr 2015 wurde das Orchester in "Sinfonisches Blasorchester Breisgau" umbenannt.